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Die Geschichte Irlands...

ist geprägt durch einen, jahrhunderte lang andauernden, Kampf um Unabhängigkeit von England. Viele blutige Aufstände und Revolten erschütterten das Land es sind bis heute nicht alle Wunden verheilt.

Die ersten Siedler ( Jäger und Sammler ) bevölkerten Irland etwa 3000 vor Christus. Es gibt bis heute einige Denkmäler dieser Epoche wie die Megalithgräber im Boynetal. Diese Kultur wurde jedoch im 5. Jh von den Kelten vertrieben und es wurden viele kleine Enklaven mit einzelnen Stammeshäuptlingen gegründet.

Aufgrund von Machtkämpfen und sozialen Problemen begann eine Zeit von inneren Auseinandersetzungen, äußerer Unterdrückung und Kolonialisierung. Königreiche wurden gegründet und zerfielen wieder.

Oft wurden die Iren den Engländern unterstellt und zu "Leibeigenen" gemacht. Ländereien wurden unter den Besatzern aufgeteilt, was zu großer Armut und Unzufriedenheit führte. Im 16. Jh. verschärften sich die Konflikte noch, da unter dem englischen König Heinrich VIII, der Irland besetzt hatte, versucht wurde die katholischen Iren dem Anglizismus zu unterwerfen. Dies gelang in Nord-Irland, das seitdem von Irland getrennt ist und zu England gehört. Seitdem gibt es auch Konflikte zwischen den beiden irischen Parteien.

Im Grunde setzte sich diese Situation bis heute fort und eskalierte regelmäßig in Straßenkämpfen und Protesten, am bekanntesten ist sicherlich der Osteraufstand, der daraus resultierte, dass Irland die Souveränität im Verlauf des Ersten Weltkriegs wieder aberkannt wurde. Erst 1937 wurde diese, inklusive einer republikanischen Verfassung, wieder hergestellt. Später schied Irland aus dem Commonwealth aus und wurde Mitglied der Europäischen Union.

Daten

Fläche: ca. 70.000 km2

Einwohner: ca. 3,8 Mio.

Hauptstadt: Dublin ( ca. 1 Mio.)

Amtssprachen: Irisch (Gälisch), Englisch

Währung: Euro seit 1.1.2002

 

 

 

Tipps

Als EU-Reisender benötigt man lediglich einen gültigen Reisepass um Irland zu besuchen. Als Reisender anderer Länder sollte man sich vorher bei Botschaften Irlands informieren.

In Irland werden Touristen immer freundlich aufgenommen, besonders in den ländlichen Gegenden kann es schon mal passieren, daß dem Wanderer eine Tasse Tee angeboten wird.

Auf kleinen Landstraßen passiert es des öfteren, daß einzelne Tiere (Kühe und Schafe) oder auch ganze Herden die Straße versperren. In diesem Fall haben diese "Vorfahrt" und man sollte Geduld bewahren.

In ganz Großbritanien gilt der Linksverkehr, so auch in ganz Irland. Ausländische Autofahrer gewöhnen sich aber relativ schnell an die neuen Gegebenheiten

Reisende sollten auf extreme Wetterumschwünge vorbereitet sein, da zwischen Sonnenphasen auch heftige Schauer keine Seltenheit sind.

Seit einiger Zeit sind die Preise für Flüge nach Irland derart gesunken, daß diese Alternative nun am meisten Sinn macht.

Ein Mietwagen kann auch im Voraus gebucht werden und macht Sinn bei Erkundung der Landschaft auf eigene Faust.

Um die irländischen Steckdosen zu nutzen wird ein Adapter benötigt, da diese dreipolig sind.